[http://www.lmsoft.com/] Entstehungsgeschichte: Das Apostelamt Jesu Christi entstand im weitesten Sinn aus der im 19. Jahrhundert in England begründeten apostolischen Bewegung und ist in neuerer Zeit aus der Lehre von Julius Fischer, der mit dem 2. Mai 1902 das "Apostelamt Juda" ins Leben rief, hervorgegangen. Ohne im Einzelnen auf die weitere geschichtliche Entwicklung einzugehen, erhielt die Kirche am 20. Februar 1947 ihren endgültigen Namen "Apostelamt Jesu Christi". Später erhielt sie durch Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg als rechtsfähiger Verein den Status einer Körperschaft des privaten Rechts. Das Apostelamt Jesu Christi e.V. ist Mitglied im "Arbeitskreis für Kirchen- und Religionsgesellschaften" (AKR). Auch im Rahmen der Sendereihe "Wort zum Tage" des Deutschlandradios Berlin wird das Wort an interessierte Rundfunkhörer gerichtet. Zielsetzung: Wir stellen eine christliche Kirche dar, deren Fundament in der Heiligen Schrift - Altes und Neues Testament - zu finden ist. Unser Ziel liegt in der Verwirklichung urchristlicher Lehre, allen Menschen den Frieden Jesu Christi nahe zu bringen und den Menschen heute mit Rat und Tat in seelsorgerischer Betreuung zur Seite zu stehen. Dazu steht die seelsorgerische Betreuung des Einzelnen im Vordergrund, verbunden mit öffentlichen Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen in mehr als 30 Gemeinden, hauptsächlich in Berlin, aber auch verteilt über die ganze Bundesrepublik Deutschland. Wir möchten allen Menschen, die ihre Glaubensheimat noch nicht gefunden haben, die Gemeinschaft in Jesu Christi anbieten und die kraftvollen Quellen des ersten Christentums wieder in den Mittelpunkt stellen. Glaubensaussage: Unsere Lehre beruft sich auf den Glauben an den dreieinigen Gott: Vater (Gott) als allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden, Sohn (Jesus Christus) als Dienender und Heiliger Geist als Wirkender. Diese Voraussetzungen genügen, um unsere Glaubensaussage zu unterstreichen, dass Jesus Christus nicht mehr leibhaftig wieder auf die Erde kommen wird, weil alle drei Voraussetzungen auch heute erfüllt sind. Als Berufene Jesu Christi gelten damals wie heute die Apostel mit ihren helfenden Amtsträgern. Durch die Gemeinde wird der "Leib Jesu Christi" verwirklicht, Christi Wirkung wird in dem Einzelnen sicht- und spürbar werden können. Wir glauben an die Wirksamkeit der Gaben des Heiligen Geistes, wie sie u. a. auch im 1. Korintherbrief, 12. Kapitel beschrieben sind und glauben an deren gegenwärtige Wirksamkeit. Ebenso glauben wir an eine geistliche Auferstehung nach dem (irdischen) Tod und an ein ewiges Leben in Gott, ohne ein "Jüngstes Gericht" oder einen Weltuntergang im buchstäblichen Sinn zu verkündigen. Alle Berufenen in Jesu Christi (Amtsträger) werden im Allgemeinen ohne Vorbedingungen oder Studium, allein durch göttlichen Willen, zu diesem Dienst durch einen Apostel berufen. Neben den Aposteln kennen wir als geistliche Amtsträger noch Propheten, Evangelisten, Hirten, Bischöfe, Älteste, Priester, Diakone und Unterdiakone. Als weibliche helfende Amtsträgerinnen sind Diakonissinen und Unterdiakonissinen eingesetzt. Tätigkeiten: Entsprechend dem Wortlaut aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 10, Vers 8: "... Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch...", werden alle Tätigkeiten im seelsorgerischen und verwaltungstechnischen Bereich ehrenamtlich geleistet. Deshalb erheben wir auch keine Kirchensteuer, wir erhalten uns ausschließlich durch freiwillige Spenden. Die ordnungsgemäße Verwendung unterliegt der Prüfung durch den Rat der Apostel bzw. durch die Mitgliederversammlung, wobei die jeweiligen bestellten bzw. gewählten Vorstände die verwaltungstechnischen Aufgaben wahrnehmen. Zu unseren Aufgaben gehören alle kirchlichen Handlungen, vornehmlich bezogen auf die drei tragenden Elemente unserer Kirchen, als da wären die "Heiligen Sakramente" der Wassertaufe, der Versiegelung als die "Taufe" mit dem Heiligen Geist und das Abendmahl. Darüber hinaus werden im kirchlichen Rahmen Religionsunterricht für Kinder, Jugendgruppen-Treffen, Chorstunden, Chorkonzerte und Erstellung von Tonträgern, Gemeindezusammenkünfte, Gesprächskreise unterschiedlichster Themenstellung sowie Hausgottesdienste für Kranke und Gebrechliche angeboten. Durch diese seelsorgerische Einzelbetreuung ist ein enger persönlicher Kontakt, insbesondere in den einzelnen Gemeinden, gewährleistet. Schluss: Natürlich können diese Ausführungen nicht die ganze Komplexität einer Kirche abdecken, sie bietet aber einen ersten Einstieg zum Kennen-Lernen. Wer nähere Informationen wünscht, wende sich bitte über "Kontakte" an uns, wir geben gerne weiterführende Auskünfte. (Geschrieben 2007)
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